Bier-Brownies & ein Besuch bei Maisel in Bayreuth

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Ich muss zugeben, ich bin nicht der größte Bier Fan. Eigentlich trinke ich so gut wie nie Bier. Meist nur an warmen Sommerabenden im Biergarten oder natürlich auf der Wiesn. Wenn ich Bier trinke, dann sollte es aber in jedem Fall ein gutes Bier sein. Wie unterscheidet man nun als „Nicht-Bier-Trinker“ ein gutes von einem schlechten Bier? Schmecken muss es mir.

Nicht zu herb, zu bitter, zu dunkel, das steht fest. Eine Lieblingsmarke habe ich daher nicht. Als ich die Einladung von Viktoria zum Craft Brauer Festival in Bayreuth erhielt, überlegt ich mir, wie ich das Thema Bier in meinen Blog integrieren könnte. Eine wirklich gute Idee viel mir dazu nicht ein. Da mich die Veranstaltung und auch die Brauerei gedanklich aber nicht losließen, fuhr ich auch ohne Rezeptidee zum Festival. Das Fazit an dieser Stelle schon einmal vorab: Es hat sich in jedem Fall sehr gelohnt!

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Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt in Bayreuth (im übrigen auch sehr sehenswert, ich war schon des öfteren dort) gingen wir zu fuß in Richtung der Maisel’s Erlebniswelt. Ich muss sagen, schöner hätte man eine Brauerei inklusive Restaurant nicht gestalten können. Der Name Erlebniswelt ist hier Programm. Ein wunderschöner, großzügiger Außenbereich, ein Bier-Shop, das Restaurant Liebesbier, ein Bier-Museeum und viele verschiedene Veranstaltungsräume sind wirklich einen Besuch wert. An diesem Wochenende (7+8.09.2018) waren im Außenbereich 10 verschiedene Brauereien vertreten. Mit einem „Probierglas“ konnte man sich hier für kleines Geld durch unzählige Craftbeer Sorten durchprobieren.

 

 

Wir konnten uns im Gärkeller ansehen wie das Bier gebraut wird und waren fasziniert von der Inneneinrichtung des Liebesbier Restaurants. Schön war auch zu erfahren, dass hier nicht nur das selbstgebraute Bier ausgeschenkt wird, sondern auch viele Sorten anderer regionaler Brauereien. Ebenso verkauft der Bier-Shop unzählig viele verschiedene Biere. Maisel möchte damit das Konkurrenzdenken hinten anstellen und die Biervielfalt zum Erlebnis machen. Hier werde ich in jedem Fall wieder her kommen und mir ein richtig gutes Bier schmecken lassen.

 

 

Zurück zu der Einbindung von Bier in meinen Blog. Wieder zuhause angekommen überlegte ich mir, wie ich Bier am besten mischen könnte, um den Geschmack bestmöglich, aber nicht zu dominant einzuarbeiten. Auf dem Festival wurden unter anderem Bier Tastings angeboten, eines unter dem Namen „Bier und Schokolade“. Und daher kam dann auch meine Idee zu den Bier-Brownies. Ich wollte einen richtig deftigen, rustikalen Brownie backen, der nicht zu sehr an Süßspeise erinnert, sondern eben auch zu einem Bier gegessen werden kann. Das Rezept zu diesen wirklich super saftigen, veganen Bier-Brownies möchte ich euch nicht vorenthalten:

 

 

Zutaten (ca. 30 Brownies, 1 Blech):

– 250 ml (Stark)bier z.B. ‚Maisel & Friends Bavarian Ale‘

– 250 g Dinkelmehl

– 1/2 Pck. Backpulver

– 1 Tl Vanille

– 5 El Rohkakao Pulver

– 3 El Kokosöl

– 130 g brauner Rohrohrzucker

– 3 El Kokosblütensirup

– 200 g Mandeln (ungeschält)

– 100g Walnüsse oder Pekannüsse

– 1 Tafel vegane Zartbitterschokolade

– 3 El Mandelmus

– Salz

 

Die Zubereitung ist wie bei vielen veganen Kuchen super simpel. Die Nüsse grob hacken, Zucker, Bier, Öl und Sirup schaumig schlagen, Vanille, Mehl, Kakao und Backpulver portionsweise unterrühren (+ 1 großen Prise Salz, mind. 1 Tl!). Zuletzt ca. die Hälfte der gehackten Nüsse unter den Teig geben.

Den Teig auf einem Blech mit Backpapier verteilen und dann bei 180 Grad Umluft ca. 25 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt mit der Schokolade bestreichen. 3 El Mandelmus mit ca. 2-3 El des Biers vermischen und über die Schokolade geben (Marmor Effekt). Danach die Nüsse darauf verteilen und mit etwas Salz bestreuen. Schmecken lassen.