Quinoa Sushi

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Sushi gehört schon seit Jahren zu meinen liebsten Gerichten, in der Regel in einem der vielen Sushi Restaurants hier in Mannheim oder Heidelberg. Den Sushi Kreationen sind keine Grenzen gesetzt, nur eines haben die meisten dann noch gemeinsam – den klebrigen Sushi Reis. Eine neue Variante bietet sich durch das vielseitig einsetzbare Quinoa. Diese Version steht seiner ursprünglichen Vorlage in Nichts nach, aber probiert es am besten selbst.

 

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Zutaten (ca. 18 Stück):

– 150 g Quinoa / ca. 400 ml Wasser

– 2 El Reisessig

– 1/2 Tl Salz / 1/2 Tl brauner Zucker

– versch. Gemüse z.B. Paprika, Zucchini, rote Beete (Glas), Avocado, Gurke

– Frischkäse (nicht für vegane Variante)

– 2-3 Nori Blätter (Asialaden)

– Kichererbsen Füllung: 1/2 Dose Kichererbsen (130 g Abtropfgewicht), 1 El Mayonaise, 1 El Zitrone,

1 Lauchzwiebel, 1 El Petersilie, Salz & Pfeffer

– 3 El Sesam

– Pinke Mayonaise: 1 El Mayonaise, 1 Tl Rote Beete Saft, 0,5 Tl Paprikapulver, 1 Spritzer Zitrone, 0,5 Tl Sojasoße

– zusätzlich: eingelegter Ingwer / Sojasoße / Wasabi, Material: Sushi Matte

 

Wer schon einmal selbst Sushi zubereitet hat, weiß das dies nicht so einfach ist, wie es vielleicht aussieht. Es werden nicht ohne Grund spezielle Sushi Kochkurse angeboten. Zuerst sollte man bei dieser Variante den Quinoa unter kaltem Wasser auswaschen, bis das Wasser klar ist und diesen anschließend nach Packungsbeilage kochen. Ich habe bei 150 g Quinoa, 400 ml gesalzenes Wasser genommen, diesen 15 Minuten kochen und anschließend 10 Minuten ziehen lassen. Den Reisessig derweil mit Zucker und Salz auf kleiner Stufe erhitzen und danach unter den Quinoa heben. Dieser sollte nun vollständig auskühlen, dazu am besten auf einem flachen Teller verteilen. Wichtig ist es, dass der Quinoa nicht zu nass / matschig ist, da er sich sonst später nur schlecht verarbeiten lässt.

 

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Sesam bei kleiner Hitze, in der Pfanne anrösten. Das Gemüse jeweils waschen und in schmale Streifen schneiden. Die Avocado direkt nach dem Schneiden mit etwas Zitronensaft betreufeln, damit sie nicht braun wird. Paprika und Zucchini Streifen kurz in der Pfanne, mit etwas Salz andünsten. Für die Kichererbsenfüllung eine halbe Dose abtropfen lassen und diese anschließend mit Petersilie, Zitrone und Mayonaise pürieren. Die Lauchzwiebel möglichst klein hacken und anschließend unter die Creme heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer es exotisch mag kann zudem aus Mayonaise, Rote Beete Saft (aus dem Glas), Paprikapulver, Zitrone und Sojasoße eine pinke Sushi Mayonaise anrühren.

 

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Für den roten Quinoa einfach zwei Scheiben rote Beete in kleine Würfel schneiden und unter 3 EL Quinoa mischen. Nun geht es ans Rollen, zuerst die Inside Out Variante:

Die Sushi Matte sollte dazu komplett in Frischhaltefolie gewickelt werden, damit anschließend kein Quinoa daran festklebt. Die Nori Blätter in der Mitte durchschneiden und jeweils eine Hälfte vollständig mit Quinoa bedecken. Mit Sesam bestreuen und vorsichtig das gesamte Blatt umdrehen, so dass ihr, wie abgebildet, das Nori Blatt von Innen mit den Zutaten (versch. Gemüse oder Kichererbsenfüllung) belegen könnt.

Nun vorsichtig mit einer Rollbewegung die Zutaten einrollen und mit einer weiteren die Rolle schließen. Etwas fester zusammendrücken, damit nichts auseinander fällt. Die Rolle mit einem scharfen (!) Messer in der Mitte teilen, beide Rollen neben einander legen und daraus 8 Sushi schneiden.

Etwas einfacher, gerade bei der Quinoa Variante sind die Maki Rollen, bei denen das Nori Blatt außen bleibt. Hierbei unbedingt einen ca. Fingerbreiten Rand an der Längsseite des Blattes lassen, da es sonst nicht richtig schließen kann.

Wer es traditionell halten möchte, sollte auch zu dieser Quinoa Version eingelegten Ingwer, Wasabi und Sojasoße reichen. Ein Hingucker ist in jedem Fall die pinke Sushi Mayonaise. Und wenn es beim ersten mal dann doch noch nicht geklappt hat, nicht entmutigen lassen, nach 5-6 Rollen ist jeder von euch ein angelernter Sushikoch.

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